Eigentumsübergang: Sofort dem Bezirksschornsteinfeger melden 15. Mrz 2018

Eigentumsübergang: Sofort dem Bezirksschornsteinfeger melden

Wer ein Haus kauft, hat in der Regel auch eine Menge Papierkram zu erledigen – da kann man schnell mal den Kopf verlieren. Bereits Mitte des Jahres 2017 führte der Gesetzgeber jedoch eine Regelung ein, die bisher wenig bekannt ist: Der neue Eigentümer eines Gebäudes oder Raumes unterliegt einer unverzüglichen Meldepflicht beim Bezirksschornsteinfeger.

Verstoß gegen Mitteilungspflicht stellt Ordnungswidrigkeit dar

Wer Eigentümer oder Besitzer eines Grundstückes ist, hat nach § 1, Abs. 2, S. 2 des SchfHwG (Schornsteinfegerhandwerk) die Verpflichtung, seinen Namen sowie seine Anschrift unverzüglich nach Eigentumsübergang dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger mitzuteilen. Dies kann schriftlich oder elektronisch geschehen. Das Versäumen dieser Mitteilungspflicht stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße in Höhe von bis zu 5.000 Euro geahndet werden.

Notar hat keine Informationspflicht

Der Notar hat weder die Verpflichtung, die Anzeigepflicht zu erfüllen, noch muss er auf diese hinweisen. Er kann demnach im Fall des eigenen Versäumnisses nicht zur Verantwortung gezogen werden.

Zurück in die Artikelübersicht

02 Apr

Auswirkungen auf den Immobilienhandel

Aktuell sind die Auswirkungen auf den Immobilienhandel deutlich spürbar – hier sind sich die meisten Branchenexperten einig. Während die einen jedoch das Ende des Immobilienbooms befürchten, sind sich andere sicher, dass sich der Markt schnell erholen wird. Immobilie verkaufen in Corona-Zeiten?Private Immobilienverkäufer haben es gerade nicht leicht: Vielerorts werden weniger Besichtigungen durchgeführt und Käufer sind […]

Artikel weiterlesen

26 Mrz

Corona-Krise und Mietausfall: Vermieter schützen

Die Bundesregierung sieht vor, dass Mieter, die aufgrund der Corona-Krise ab April ihre Miete für bis zu sechs Monate nicht an den Vermieter zahlen, keine Kündigung befürchten müssen. Diese Maßnahme soll auf bis zu zwölf Monate ausgeweitet werden können. Bis zu zwei Jahren sollen sie Zeit haben, die ausstehenden Mieten zu begleichen. Viele private Vermieter […]

Artikel weiterlesen

19 Mrz

Mietzahlungen während der Corona-Krise

Mietzahlungen während der Corona-KriseMieter, die wegen der Krise in Zahlungsschwierigkeiten gelangen, sollten offen mit ihren Vermietern sprechen, um Lösungen zu finden. Die aktuelle Situation ist für alle Beteiligten neu; die rechtlichen Folgen sind unklar. Finanzielle Engpässe möglichSowohl bei Gewerbetreibenden als auch bei privaten Mietern kann es derzeit zu finanziellen Engpässen kommen. Fehlende Aufträge, Betriebsschließungen, Kurzarbeit […]

Artikel weiterlesen