
Der Stromverbrauch deutscher Haushalte birgt häufig großes Einsparpotenzial. Damit Verbraucher wissen, wie viel sie im Vergleich zu anderen verbrauchen, gibt es seit einigen Jahren den Stromspiegel. Anhand von 226.000 Verbrauchsdaten und aktuellen Studien ergeben sich bundesweit gültige Vergleichswerte.
Wie setzt sich der Stromverbrauch zusammen?
Laut Stromspiegel verbrauchen Haushalte den meisten Strom für Informationstechnik sowie Audio und TV (27 %). Darauf folgen Kühl- und Gefriergeräte (17 %), Waschen und Trocknen (13 %), Kochen (11 %), Licht (9 %) und Spülen (7 %). 16 Prozent des Stromverbrauchs ergeben sich aus sonstigen Verbräuchen.
Wie hoch ist der durchschnittliche Verbrauch?
Anhand der Tabelle des Stromspiegels lässt sich der eigene Verbrauch leicht mit dem Verbrauch ähnlicher Haushalte vergleichen. Ein Zweipersonenhaushalt in einem Mehrfamilienhaus verbraucht durchschnittlich 2.000 bis 2.400 kWh pro Jahr. Wird zusätzlich warmes Wasser mit Strom erzeugt, erhöht sich dieser Wert auf 2.800 bis 3.100 kWh. Ein Vierpersonenhaushalt in einem Haus verbraucht im Mittel 4.000 bis 4.300 kWh pro Jahr, mit Warmwasser sind es sogar 5.000 bis 5.500 kWh.
Quelle: www.co2online.de
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